Osdorf hat drei Tage lang (1. bis 3. Mai 2026) sein Jubiläum "150 Jahre selbstständige politische Gemeinde" gefeiert. Wir haben über den grandiosen Festumzug, den Festakt mit dem besonderen Grußwort von Ministerpräsident Daniel Günther und den würdigen Abschluss der Feierlichkeiten mit der Kürung der neuen Dörpsmajestäten und der Bekanntgabe des Ehrenamtspreisträgers 2026 berichtet. Zum Schluss gibt es einige Schnappschüsse vom Dorffest zu sehen.
Am dritten und letzten Tag, am 3. Mai, standen die Vergabe des Ehrenamtspreises 2026 und die Kürung der neuen Dorfhoheiten auf dem Programm. Am Sonntagvormittag wurde ein Festgottesdienst im Festzelt gefeiert. Neue Dörpsprinzessin wurde Emma Adam, neuer Dörpsprinz Joris Keller. Den Ehrenamtspreis 2026 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Osdorf.
150 Jahre selbstständige politische Gemeinde Osdorf - an Tag zwei der dreitägigen Feierlichkeiten stand am Samstag, 2. Mai, der Festakt im Festzelt auf dem Programm. Hoher Besuch hatte sich angesagt: Bürgermeister Helge Kohrt (SPD) freute sich, Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) zu begrüßen. Der Ministerpräsident wurde vor dem Betreten des Festzelts von den Dörpsmajestäten, Dörpsprinzessin Lenja Barske und Dörpsprinz Jonas Kohrt, die noch bis Sonntag im Amt waren, begrüßt.
Einem kaiserlichen Erlass von 1876 haben die Osdorfer es zu verdanken, dass ihre Gemeinde seit 150 Jahren politisch selbstständig ist. Das Kaiserwetter, das am ersten Tag des langen Festwochenendes herrschte, passte denn auch bestens. Mit einem Festumzug am Vormittag des 1. Mai 2026 starteten die Feierlichkeiten, die noch bis Sonntag andauern. Über 600 Menschen nahmen am Umzug durchs Dorf teil - Bürgermeister Helge Kohrt (SPD) ist nicht nur von der Zahl der Teilnehmenden überwältigt, sondern auch von der Resonanz der Einwohnerinnen und Einwohner am Straßenrand.
Es ist eine jahrzehntelange Tradition, an der auch Landrat Ingo Sander (CDU) festhält: Der Landrat verlässt das Kreishaus in Rendsburg und besucht in Begleitung der Fachbereichsleitungen zwecks Informationsaustausch die Ämter des Kreises. Am Mittwochabend, 29. April, begrüßte Amtsvorsteher Jens Krabbenhöft (CDU) den Landrat und seine Begleitung im Sitzungssaal der Amtsverwaltung Dänischer Wohld.
Mit Beginn des Schuljahres 2026/2027 startet der Rechtsanspruchserfüllende Offene Ganztag - zunächst für die kommenden Erstklässler. Der Schulverband hat jetzt die Parameter festgesetzt - Betreuungszeit und Kosten. Wichtig für alle Eltern von Erstklässlern, die eine Ferienbetreuung in Anspruch nehmen möchten: Sie müssen ihr Kind bis zum 31. Mai 2026 schriftlich verbindlich für die Ferienbetreuung anmelden.
Vom 6. Juni bis zum 14. Juni 2026 wird in Gettorf etwas gefeiert, das Kaiser Wilhelm I. vor 150 Jahren per Erlass erlaubt hat: die kommunale Eigenständigkeit von Gettorf. Das Programm, das das Organisationsteam, Bürgermeister Marco Koch (CDU), Ottmar Pleß und Martin Scholz, zusammengestellt haben, spiegelt die Vielfalt und die Lebendigkeit der Gemeinde wider, in der heute 7800 Menschen leben. So viele Vereine, Verbände und Firmen beteiligen sich an der Gestaltung der Festwoche, dass das Orga-Team mehr als begeistert ist. Die Highlights finden am Wochenende, 12. bis 14. Juni, auf dem Karl-Kolbe-Platz bzw. in der Eichstraße statt. Am 12. Juni ist der Tag der regionalen Bands - es ist erstaunlich, wie viel Gettorf zu bieten hat.
Was ist das Schlupfloch? In der Gemeinde Felm wissen die Antwort auf diese Frage vor allem Kinder und Jugendliche. Denn bei dem "Schlupfloch" handelt es sich um ihren zukünftigen Raum im Dachgeschoss der Grundschule, den sie sehr gerne entsprechend neu gestalten würden. Seit der ersten Kinder- und Jugendversammlung, zu der der Facharbeitskreis Jugend der Gemeinde eingeladen hatte, ist klar, dass sich die jungen Felmerinnen und Felmer zwischen sechs und 18 Jahren einen regelmäßigen Jugendtreff und regelmäßige Angebote in ihrer Gemeinde wünschen.
Die Gemeindevertretung hat in ihrer jüngsten Sitzung mit der Beschlussfassung der Außenbereichssatzung ein klares Signal gesetzt: Sie will die Zukunft des Ortsteils Austerlitz stärken. Konkret: Die dörfliche Struktur und und Prägung soll durch die Satzung gesichert werden. In Zukunft ist in Austerlitz eine gewisse wohnbauliche Entwicklung möglich, was bislang durch den Flächennutzungsplan unmöglich war. Die Satzung gilt für einen Teilbereich des Ortsteils.
Bis auf den letzten Platz war die "Alte Scheune" anlässlich der Einwohnversammlung Ende März besetzt. Bürgermeister Bert Schinkel-Momsen (WdGN) freute sich, so viele Gäste begrüßen zu können. Zahlreiche Themen standen auf der Tagesordnung: Der Sachstand zum Baugebiet "Gettorfer Weg/Bantesholm", das Programm zum Gemeindejubiläum, der Ersatzneubau Levensauer Hochbrücke, die Kommunale Wärmeplanung und der Diakonieverein Dänischer Wohld e. V.
Der Bauschutt wird geschreddert, die zweite MIP-Sondierungsphase der Bodenuntersuchung läuft - nach Wochen des Stillstands tut sich viel auf dem Grundstück an der Gettorfer Straße 1. Bis aber Art und Umfang der notwendigen Bodensanierung festgelegt werden können, dauert es noch. Erst müssen die Ergebnisse der Sondierungen gesammelt und durch Bohrungen validiert werden, bevor ein Fachgutachter auf Basis aller Ergebnisse die notwendige Vorgehensweise zur Beseitigung der Bodenverunreinigung planen kann. Solange muss die Gemeinde sich in Geduld üben.
Der Kreis plant die Sanierung der K 92 von Großkönigsförde bis Schinkel. Davon betroffen ist auch die Ortsdurchfahrt von Schinkel, an deren Seite ein kombinierter Geh- und Radweg verläuft. Der Gehweg befindet sich in einem guten Zustand. Mit Blick auf die Sanierung der K 92 möchte der Kreis der Gemeinde die Straßenbaulast übertragen. Das lehnt die Gemeinde ab.
Die Grundschule mit den beiden Schulstandorten Schinkel und Neuwittenbek hat positive Nachrichten zu vermelden: Im neuen Schuljahr 2026/2027 steigt die Schülerzahl erstmals wieder auf über 80 Schülerinnen und Schüler. Diese Zahl muss laut Mindestgrößenverordnung des Landes Schleswig-Holstein erreicht werden, um als eigenständige Schule bestehen zu bleiben. Schulverbandsvorsteherin Maike Niggemann begrüßte in der jüngsten Versammlung des Schulverbands diese Entwicklung.
Die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein bietet am Montag, 13. April 2026, einen kostenfreien Energieberatungstag in Felm an. Von 13 bis 17 Uhr findet die Beratung im Dörpshus statt. Dafür ist eine Anmeldung bzw. die Buchung eines Termins unbedingt erforderlich. Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Felmerinnen und Felmer.
Biogasanlage, Wärmenetz, Windparks und Photovoltaikpark (in Planung) – die Gemeinde Tüttendorf ist ein Hot Spot für die Erneuerbaren Energien. „Wir sind eine Vorzeigegemeinde zur Errichtung von Anlagen für Erneuerbare Energien“, sagt Bürgermeister Thee. Auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung informierte ein Fachplaner die Mitglieder der Gemeindevertretung über die Pläne zur Errichtung einer weiteren Windenergieanlage im Windvorranggebiet der Kommune. Es liegt im Bereich zwischen Kattendiek und der Warleberger Mühle.
Seit 2012 war Siegfried Mevs aus Schinkel ehrenamtlich als Schiedsmann für den Bezirk Amt Dänischer Wohld im Einsatz. Zum Ende des Jahres 2025 hat der 82-Jährige sein Ehrenamt abgegeben. In der Sitzung des Amtsausschusses dankte Amtsvorsteher Jens Krabbenhöft dem Schinkeler für seine Dienste zum Wohle der Gemeinschaft und verabschiedete ihn feierlich.
Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein saniert vom 30. März bis zum 9. Oktober 2026 die Brücke (L 44) über die Gleise der Bahnlinie Kiel - Eckernförde. Das Bauvorhaben wird in drei Bauphasen unterteilt: Die erste Phase startet am 30. März. Dafür wird die Brücke halbseitig gesperrt.
Die Volkshochschule Dänischer Wohld mit den drei Standorten Gettorf, Schwedeneck und Dänischenhagen bekommt zum 1. April 2026 eine neue Leitung: Fadi Shaloub löst Bodil Busch ab. Sie wechselt nach zehn Jahren an die Förde-VHS nach Kiel. Fadi Shaloub kommt vom Amt Dänischer Wohld, wo er in der Flüchtlingshilfe (Organisation und Koordination) gearbeitet hat. Er ist sich der großen Verantwortung bewusst: "Bodil hat eine tolle Arbeit geleistet. Die möchte ich fortführen."
Die Gemeinde verfügt über zwei Sirenenstandorte - jeweils einen an der Schule und am Feuerwehrgerätehaus. Die Sirene am Feuerwehrgerätehaus funktioniert nicht mehr einwandfrei und soll kurzfristig repariert werden. Der Schaden an der Sirene führte die Gemeindevertretung zu der Frage, ob die jetzige Sireneninfrastruktur noch zeitgemäß und ausreichend ist. Hintergrund ist die Tatsache, dass Sirenen angesichts der politischen Weltlage wieder verstärkt an Bedeutung für den Bevölkerungsschutz dienen. Das Land hat ein Förderprogramm zur Schaffung einer flächendeckenden Sireneninfrastruktur aufgelegt. Für den Neubau von Sirenen können Fördermittel beantragt werden.
Es geht um die Lage der deutschen Kommunalpolitik: Wie können ehrenamtliche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihrem Amt gestärkt werden? Wie funktioniert demokratische Kommunikation in den Gemeinden? Wie gewinnt man Nachwuchs für die Gemeindevertretung? Das sind nur drei Fragen, die auf dem "Demokratie-Forum Kommunalpolitik - Zukunft möglich machen" der Körber-Stiftung in Berlin Anfang März diskutiert wurden. Rund 100 von 6500 ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern aus ganz Deutschland waren eingeladen - auch Jens Krabbenhöft, Bürgermeister der Gemeinde Lindau.
Im Ortsteil Neudorf plant ein Investor die Errichtung eines Solarparks. Den Aufstellungsbeschluss für eine notwendige Änderung des Flächennutzungsplans und für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan fasste die Gemeindevertretung bereits im September 2023. Darum geht es: Auf einer 19 Hektar großen Fläche, die sich rechts vom Plattenweg (Richtung Karkbrook/Niendamm) befindet, soll ein 14 Hektar großer Moor-PV-Park entstehen. Die Vorentwurfspläne wurden auf der jüngsten Sitzung des Bauausschusses vorgestellt.
Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, den Weltfrauentag zu feiern. Die Revensdorfer Frauen feiern den 8. März mit einem Deerns-Markt. So auch wieder in diesem Jahr: Unter dem Motto "Von Fru to Fru" wurde am Sonntag in den Räumen der Kita verkauft und gekauft, geklönt und viel gelacht.
571 Hunde sind in Gettorf gemeldet (Stand 5. März 2026). Für sie hat die Gemeinde Gettorf jetzt eine Hundefreilauffläche eingerichtet, die am Donnerstag, 5. März, von Bürgermeister Marco Koch (CDU) eröffnet wurde. Die Hundewiese befindet sich zwischen der Seniorenwohnanlage am Park (Hainweg) und einem Wanderweg.
Der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein plant ab Sommer 2026, die L 44 zwischen Osdorf und Birkenmoor zu sanieren. Sein Angebot an die Gemeinde: für knapp 144.000 Euro den Radweg ebenfalls zu sanieren. In der aktuellen finanziellen Situation ist das viel Geld für die Gemeinde. Sie überlegt, nur das Teilstück in Borghorsterhütten machen zu lassen.